🇩🇪 Mehr SEIN, weniger tun!

Updated: Jun 1, 2019




Wir sind Menschen, keine Maschinen.


Mehr Sein weniger tun - das sollte ein Konzept für das ganze Leben sein - mehr Zeit damit zu verbringen, zu sein und zu reflektieren, nicht nur zu tun.


Wie würde sich Ihr Leben verändern, wenn Sie sich Zeit nehmen würden, um sich zu entspannen, anstatt stetig nur zu tun?


Leben heißt erleben, fühlen, atmen, lieben, genießen - es geht um Freude und Erfüllung!
Die Freude, Sie selbst zu sein!

Wir brauchen diese Momente des Seins, diese Pausen von der reinen Geschäftigkeit.

Im Hier und Jetzt, es geht für einen Moment nicht um die Vergangenheit oder die Zukunft. Es geht um das Erleben mit all Ihren Sinnen im wirklichen Leben.


Tun oder Sein: Was ist der Unterschied?


Tun bedeutet häufig „den Raum füllen“, anstatt einfach zu sein. Nur Tun bringt uns niemals in den Fluss. Tun ist oftmals Beschäftigt sein ohne wahren Zweck. Es bedeutet oft, dass Sie einfach abarbeiten, oftmals abgelenkt sind und Ihre Aufmerksamkeit immer auf verschiedene Themen konzentrieren. Während Sie eine Sache tun, denken Sie dies und das und planen schon das Nächste - Multitasking! Tipp: Wenn Sie ein stressiges Leben führen möchten, machen Sie weiter mit Multitasking.


Das Sein bedeutet im Moment voll präsent sein. Das bedeutet nicht, E-Mails zu lesen oder über das nächste Projekt nachzudenken, während Sie anderen zuhören. Damit geben Sie nur vor, dort zu sein. Sein ist pure Freude an allem, was Sie tun, mit ganzem Herzen, Geist, Körper und der ganzen Seele.


Darum geht es meiner Meinung nach bei SEIN:


S - Sich

E - Erfahren

I - Im

N - Normalen



Eine Aufgabe nach der anderen zu erledigen, sollte Ihnen das Gefühl geben, erfüllt zu sein, oder? Aber oft ist das nicht der Fall. Es ist oftmals nur eine Form der Ablenkung. In Ihrem eigenen Leben präsent zu sein bedeutet, dass Sie sich darauf konzentrieren, worauf es ankommt - auf SIE und dass, was Ihnen wirklich wichtig ist.


Also bringt ihr Handeln Sie ihren Zielen wirklich näher?


Nicht gut genug zu sein, hat nichts mit nicht genug zu tun - zu tun.


Natürlich ist es schwierig, diese Angewohnheit von "nicht genug sein" zu brechen, aber über stetiges tun lässt sich dieses Problem auch nicht lösen.


Bist du genug? Gut genug?
Natürlich bist du genug, gut genug!

Haben Sie bemerkt, dass wir spätestens in der Schule lernen, den Menschen nicht als vollständig und ganz anzusehen? Es wird uns beigebracht, nur das jemanden zu sehen, der sich in jedem Fach hervorheben muss und über Noten definiert.


Wir werden benotet und für einige liegt unser Wert in dieser Note! Wir bekommen ein Label und wir wachsen in der Überzeugung auf, dass dieses Label wahr ist. Was ist mit den offenen, freundlichen, neugierigen Menschen, die wir sind, jeder von uns einzigartig und großartig?


Statt dessen lernen wir das Konzept, des Nicht - Genügen - nicht (gut) genug zu sein. Und dabei gibt es das gar nicht! "Sein" setzt immer voraus, dass alles schon da ist.


Aber nicht genug ist eine Bewertung und sie führt dazu, dass wir glauben, wir müssten nur genug tun, um auch genug zu sein. Was für ein Irrglaube.


Und er rührt daher, wie andere uns sehen, beschreiben und beurteilen!

Sein kommt von innen - nicht von außen!

Andere beurteilen uns aus ihrer eigenen persönlichen Perspektive heraus, die - Sie haben es erraten - oft einem persönlichen "nicht genug" entspringt.


Wir wollen nicht sein, wie andere uns sehen wollen. Wir wollen sein können und werden wie wir wirklich sind.


Kongruent - stimmig - in unseren Gedanken, Gefühlen und in unserem Handeln.

Konzentriere dich auf Dich und das Jetzt - und große Dinge können passieren!


Wenn wir ganz präsent sind, können wir erstaunliche Leistungen vollbringen und mit großer Zuversicht leben. Orientiert an unseren Werten, unseren Seelenwünschen und unseren Stärken. Die einzige Zeit, um die bestmögliche Leistung zu erbringen, ist das Hier und Jetzt!

Wenn wir im Fluss sind, wenn wir uns auf unsere Ziele, unseren Willen und unsere Stärken ausrichten.


Raten Sie mal, was passieren würde, wenn ein Athlet nicht voll konzentriert wäre? Wenn er nicht alles geben würde, was im Moment des Wettbewerbs notwendig wäre?